Bangkog – alte Liebe und neue Abenteuer

Von der puren, wilden Natur zurück in die pulsierende Großstadt
Der Khao Sok Nationalpark in der Provinz Surat Thani liegt von Bangkog mit dem Bus ca. 12 Stunden entfernt. Es gäbe auch die Möglichkeit zu fliegen, wenn man keine Lust auf eine so ausgedehnte Busfahrt hat. Meine Busfahrt zu Beginn der Reise von Bangkog nach Chiang Mai war kein so schönes Erlebnis und eigentlich wollte ich die nächste größere Strecke fliegen, da es aber einfach und unkompliziert war direkt vor der Haustüre zu buchen und loszufahren, fuhr ich doch mit dem Bus nach Bangkog.
Der Preis lag bei 700 Baht in einem klimatisierten Bus mit klappbaren Sitzen.
Ich stieg also um 19.00 Uhr in den Nachtbus und richtete mich auf dem Sitz, der für kleine Asiaten gemacht war, einigermaßen ein. Nachdem alles dunkel war und auch der Fernseher mit einer der Gameshows, die die Thailänder so lieben, ausgeschaltet war, konnte ich tatsächlich etwas schlafen.

Gegen zwei Uhr morgens hielt der Bus an einer großen Raststätte an. Eigentlich wollte ich weiter schlafen, aber alle mußten aussteigen. Mit dem Busticket konnte man im Restaurant etwas essen. Ich setzte mich dort an einen runden Tisch. In der Mitte standen verschiedene Schälchen mit Speisen und es wurde mir eine Schale mit Reis serviert. Da alle den Teller drehten und sich eine Auswahl der Gerichte auf den Teller vor sich legten, machte ich das genauso. Rundherum war alles laut und hektisch und es waren so gut wie keine Touristen da.

Ich nahm mein Ticket wieder mit und wollte zurück zum Bus. Auf dem Parkplatz standen mindestens 50 Busse, die alle durchgehend in Thai beschriftet waren. Da ich, als ich ausgestiegen war anscheinend noch nicht ganz wach war erinnerte ich mich nicht genau, wo der Bus stand. Ich fragte einen Busfahrer eines anderen Busses, der mich in die komplett entgegengesetzte Richtung schickte, in der ich suchte. Da wir ausgemacht hatten, daß wir uns im Bus in ca. 20 Minuten wieder treffen war ich nun hellwach und versuchte mich anhand des Tickets, daß auch in Thai ausgestellt war bei anderen Busfahrern durchzufragen. Sie schickten mich kreuz und quer über den Parkplatz und zum Glück fand sich dann doch jemand der ganz genau schaute, und mich zum richtigen Bus brachte. Ich schenkte ihm 40 Baht und war sehr glücklich, daß ich mit meinem Gepäck nun wieder vereint war. Gegen 6 Uhr morgens kamen wir am Busbahnhof in Bangkog an, und ich nahm mir für 200 Baht ein Taxi.

Bangkog – meine „alte Liebe“
Mit Ursula, die ich in meinen ersten Reiseberichten als eine der „Reiseführerinnen aus dem Nichts“ bezeichnet hatte, hatte ich mich in einem Guesthouse in Samsen verabredet. Ich freute mich schon sehr sie wieder zu sehen. Es blieben aber noch 2 Tage, die ich bis dahin mit Bangkog allein verbrachte, weil ich etwas früher dran war.
Die Tage nutzte ich um wieder in China Town zu bummeln, in die Menschenströme, die fremdartigen und spannenden Szenen und Gerüche einzutauchen und etwas zu arbeiten. Ich liebe diese Stadt.

Als Ursula im Guesthouse ankam, war die Freude groß und wir genoßen erst einmal ein eiskaltes Changbier zusammen.
Sie erzählte mir, wie es ihr auf Ihrer Reise ergangen war und wir lachten viel miteinander. Wie ich, war auch sie mit Rucksack unterwegs gewesen. Ihre Reise hatte 3 Monate gedauert.
Wenn Sie mir von Ihren Reisen erzählte und was sie dabei vor 50 Jahren erlebt hat, kam ich mir wie ein Kücken vor.
Nach mehreren Weltreisen hat sie fast alle Länder bereist und ihr Fundus an Abenteuern ist unendlich. Ich konnte ihr stundenlang zuhören. Natürlich hat sie als alter Hase auch die besten Spar- und Reisetips.
Sie ist beispielsweise mit einer leeren 1 Liter Plastikflasche eingereist, die sie wieder mit in die Schweiz nimmt. Während der Reise wurde die Flasche immer wieder mit frischem Wasser aus dem Wasserautomaten aufgefüllt. Pro Liter kostet das 1 Baht. Gekauftes Wasser mit neuer Flasche liegt ungefähr zwischen 15 und 20 Baht. Die Ersparnis an Plastikmüll ist natürlich enorm!

Exchange Tower, Erawan-Schrein
Wir besuchten im Exchange-Tower, das Büro der Airline mit der Ursula ein paar Tage später zurück in die Schweiz flog, weil sie dort noch etwas zu erledigen hatte. Alles war kostspielig ausgestattet und um in den Aufzug zu kommen, hinterlegten wir den Ausweis an der Rezeption. Dafür bekamen wir im Gegenzug ein Schild an das T-Shirt geheftet.
Leider war es nicht möglich von oben aus Bilder zu machen, da die äußeren Räume mit den Fenstern als Appartements vermietet sind.
Auf dem Rückweg überquerten wir eine 12-spurige Straße über den „Skywalk“ und kamen beim Erawan-Schrein in Pathum Wan vorbei. Dort roch es nach Räucherstäbchen und es stiegen viele kleine Rauchschwaden zum Himmel auf.
Junge Frauen in traditioneller Kleidung tanzten für Gläubige, die gespendet hatten.
An diesem hinduistischen Schrein wurde im August 2015 ein Bombenanschlag verübt, der für 20 Menschen tödlich war. Davon war nichts mehr zu sehen.

Unterwegs mit dem Kanalboot in den Klongs – Abenteuer
Als besonderes Abenteuer planten wir eine Bootsfahrt in die „Klongs“. Das sind die Kanäle in Bangkog die auch als Abwasserkanäle benutzt werden. Der Geruch erinnerte an eine Mischung aus ausgetrocknetem Gulli und Fischmarkt. Diese „Kloaken-Taxis“ wie wir sie scherzhaft bezeichneteten sind ein offizielles Verkehrsmittel und haben den Vorteil, daß man gerade in Stoßzeiten den Stau auf den Straßen umgehen kann.
Ursula kannte den Weg zur nächsten Haltestelle. Wir warteten auf das nächste Boot, kletterten dann über eine Plastikfolie in das Bootsinnere und setzten uns auf eine der dicht montierten Bänke.
Der Sinn der Folie erklärte sich nach dem Einstieg. Von oben hingen an Seilen „Griffe“, die aus Stücken von durchsichtigen Wasserschläuchen, durch die das Seil gefädelt war bestanden. Das andere Ende des Seils war mit der Folie verbunden. Wenn man an dem Griff zog, hob man damit die Folie.
Als das Boot ablegte und beschleunigte, spritzte das Wasser des Kanals hoch und es machte Sinn an dem Griff zu ziehen und damit die Folie zu heben, damit man nicht naß wurde.
An der schmalen Reling des Bootes schritt eine Frau mit einer Tasche auf und ab, die von den Fahrgästen den Fahrpreis kassierte. Wir bezahlten 18 Baht, bis zur letzten Haltestelle. Wo wir ausstiegen entschieden wir ganz willkürlich. Ursula meinte nach ca. 25 Minuten, sie hätte einen großen Laden gesehen, der sehr interesannt ausgesehen hatte, und so stiegen wir aus, ohne genau zu wissen wo wir sind. „Man kommt immer heim“, meinte Ursula und auch ich hatte dies Erfahrung schon oft gemacht.

Das Köcheparadies – der krasseste Gegensatz zum Kanalboot, den ich mir vorstellen kann
Das Einkaufszentrum hatte eine gigantische Auswahl an Waren und war sicherlich mit den Shoppingmeilen europäischer Großstädte vergleichbar. Alles war sauber, blitzblank und gut sortiert. Am beeindruckendsten war allerdings der Keller in dem sich ein Essensparadies befand. In diversen Ständen bereiteten Köche mit weißen Jacken und Mützen die feinsten Speisen mit einer gigantischen Auswahl zu. Neben dem Eingang lud man Geld auf eine Chipkarte, von der dann der Betrag für das bestellte Gericht abgebucht wurde.
Ursula wartete an einem Tisch auf mich. Ich sollte mir zuerst etwas aussuchen. Was für eine schwere Aufgabe! Die Auswahl war gigantisch. Es gab mehrere Stände die rein vegetarisches Essen hatten.  Ich entschied mich für einen Stand mit einer großen Angebot an dem ich eine Portion Reis und eine Auswahl von 5 oder sechs unterschiedlichen Gerichten, die in kleineren Portionen rundum angeordnet waren aussuchte. Dazu gab es Salat. Das waren unterschiedliche Blätter, die man sich mit Stengel von einem Tablett nahm. Dazu noch einen frischen Mangosmoothie und das Glück war perfekt. Für alles zusammen wurden mir 100 Baht berechnet.
Ursula hatte geduldig ausgeharrt und wählte sich nun auch eine leckere Mischung aus dem gesamten Angebot aus.
Satt und zufrieden machten wir uns wieder auf den Weg zum „Kloakenboot“ – zurück in die Klongs.

Dschungeltrekking – Höhlenabenteuer bei Spinnen, Fledermäusen und Fröschen

Sunrise!
Am frühen Morgen schon mit dem Longboat unterwegs zu sein und den neuen Tag mit einem Sonnenaufgang am See zu begrüßen, ist ein sagenhaftes Erlebnis.

Anders als am Abend zuvor war die Landschaft nun in einen zarten Dunst und gedämpfte Farben gehüllt. Die Sonne stieg langsam auf und beleuchtete die Szene nun immer stärker. Wir fuhren näher an die einzelnen kleinen Inselchen heran, lauschten und beobachteten die Szenerie.
Unser Guide Chicken hatte die besten Augen und zeigte uns immer wieder Affen die er sah, wir jedoch erst nach langem Suchen entdeckten. Pelikane flogen über uns hinweg und unter uns schwammen Fische. Wenn der Motor aus war und alle schwiegen, hörten wir nichts weiter als die pure, unberührte Natur des Dschungels.

Beeindruckt von der erneuten Begegnung mit der Natur schwiegen wir auch beim anschließenden Frühstück weiter, bevor wir zur Trekkingtour in eine Höhle aufbrachen.

Das zu Hause von Fledermäusen, Spinnen und Fröschen – Trekking im Dschungel zur NAM TALU CAVE
Gegen 9.00 Uhr vormittags ging es los. Wir stiegen also wieder in das Boot und fuhren ca. 30 Minuten. Auf dem Weg entdeckten wir ein paar Affen, die in einem Baum am Rand einer Insel turnten. Sie beachteten uns kaum und gaben mir so die Chance ein paar Fotos zu machen.

Wir legten an einer Insel an, an der bereits ein weiteres Boot lag. Ausser uns war jedoch keiner da.
Meine Trekkingsandalen hatte ich in Chiang Mai gekauft und im Laufe der Reise hatten sie nun doch schon einige Kilometer drauf und somit eine leicht rutschige Sohle. Sie haben mir immer gute Dienste erwiesen und waren auch auf dieser Tour mein Schuhwerk.

Der Guide ging voran und war barfuß unterwegs. Als ich hinter ihm her ging wurde mir bewußt wie beweglich seine Füße und Zehen waren und wie er über jedes Hindernis mit einer Leichtigkeit hinwegschritt. Der erste Teil der Trekkingtour war war recht einfach und ein etwas breiterer Weg. An einer Orientierungstafel erklärte er uns den Weg zur Höhle. Diese kann nur in der Trockenzeit besucht werden und auch jetzt gäbe es Stellen in der Höhle, die wir nur schwimmend überwinden könnten.

Er versprach uns vor diesen Stellen die Kameras in seinem wasserdichten Sack zu verwahren. Auf dem weiteren Weg zeigte er uns unter anderem einen über 1000 Jahre alten Baum und eine Vielzahl von Früchten und Pflanzen. Das Loch der Tarantulahöhle und eßbare Schnecken hatte er auch im Programm.

Stellenweise wurde der Weg deutlich schwieriger, weil hohe Wurzeln und Felsenformationen eine große Aufmerksamkeit erforderten. Wir durchschritten mehrmals ein Flußbett, in dem sich noch einiges an Wasser befand. Die Felsen über die wir davor oder danach kletterten waren teilweise naß und rutschig.
An Früchten, und den Spuren von Zähnen, erkannte er, welches Tier diese gefressen hatten und suchte sie in den Baumwipfeln. Wenn er etwas entdeckt hatte zeigte er mit seinem Bambusstab darauf und wir stellten uns dahinter um mit dem gleichen Winkel schauen zu können.

Nach ca. 1,5 Stunde waren wir vor der Nam Talu Cave. Angeblich ist dies eine der schönsten Höhlen Thailands und ein zu Hause für Fledermäuse, Spinnen, Frösche und vereinzelten Fischen. Unser Guide gab mir eine Stirnlampe und seinen Bambusstock mit den Worten: „You need it more as me“. Der Bambusstock war tatsächlich zum gehen eine große Erleichterung.
Auf den glitschigen Steinen gab er mir Halt und beim schreiten durch das Wasser konnte ich ertasten wie tief das Wasser beim nächsten Schritt ist.
Ich glaube nicht, daß eine Höhle dieser Größenordnung ohne einen Guide zu bewältigen ist, da er auch wußte, auf welcher Seite man im Wasser am besten gehen kann.

Die Spinnen sind riesig und ganz allgemein ist diese Tour nichts für schwache Nerven.

Stellenweise mußten wir durch sehr schmale Felsenspalten hindurch, über steile spitze Steine, rutschige, nasse Felsen und immer wieder durch verschieden tiefes Wasser.

An einer Stelle ging es nur rückwärts weiter. Hier war ein Seil befestigt, an dem man sich die Felsen hinunterangelte und dann in tieferes Wasser eintauchte, in dem man sich schwimmend fortbewegte.

Ich glaube, daß es in der Gesamtheit 3 km sind, die sich die Höhle zieht. Nach dieser Strecke drangen die ersten Sonnenstrahlen durch die Finsternis und als wir draußen waren führte ich einen Freudentanz auf und rief „I did it!“.
Es waren doch einige Hürden, die wir überwunden hatten, bis wir hier ankamen.

Ich war froh und glücklich. diesen Teil des Abenteuers gut überstanden zu haben, und außer einer kleinen Abschürfung am Arm, die von einer Felsenkante stammte, war ich ohne einen Kratzer heraus gekommen.

Auf dem Weg zur Höhle hatten wir auf etwa der halben Strecke alles zurück gelassen, was wir nicht mit in die Höhle nahmen. Hier kamen wir kurz darauf wieder vorbei und sammelten alles ein.

Wir gingen auf dem gleichen Weg zurück, auf dem wir auch gekommen sind. Diesmal sahen wir auch viele große Schmetterlinge.

Alles in allem war das ein unglaubliches Erlebnis und eine unvergleichliche Herausforderung. Sich im Dunklen zu bewegen und immer nur ein paar Schritte weit zu sehen – die Schönheit der Stalagmiten und Stalakiten und auch der Fledermausformationen oder der Spinnen berühren mich auch immer noch während ich dies schreibe.

Wieder einmal habe ich die Angst vor der eigenen Courage überwunden und wieder einmal wurde ich mit wunderbaren Erlebnissen reich belohnt.

Im letzten Teil der Höhle konnte ich keine Fotos mehr machen, weil auch die kleine Canonkamera im wasserdichten Rucksacks unseres Guides Chicken in Sicherheit gebracht wurde, da das Wasser stellenweise immer tiefer und die Spalten enger wurden.

Die Fotos in der Höhle sind von etwas bescheidener Qualität – zum einen mußte ich natürlich blitzen und es gibt dort auch Schwebeteilchen zum anderen waren die Bedingungen zum fotografieren natürlich auch nicht alltäglich :-).

Listen to the Jungle!

Mein Abenteurerherz wollte sich nach all den Stränden noch einmal auf die Suche nach etwas ganz anderem machen. In Koh Phangan hatte ich eine Begegnung mit einer Frau, die meinte, wenn ich in der Gegend bin, wäre es fast eine Pflicht den Khao Sok Nationalpark und dort ganz besonders den See zu besuchen. Da sie von Ihren Erlebnissen so beigeistert war und mich jedesmal, wenn sie mich sah daran erinnerte, behielt ich diese Geschichte die ganze Zeit im Hinterkopf und begann mich online zu informieren.
Die Entfernung von Koh Samui ist gering. Von Abreise bis Ankunft sollten es 3 Stunden sein.

Ich fand im Internet ein kleines Holzhäuschen in einer Anlage direkt am Nationalpark und dort wurde auch eine Tour angeboten – 2 Tage und eine Nacht am See -, mit Übernachtung in einer kleinen schwimmenden Hütte mit freier Kanubenutzung. Die Tour mit Übernachtung, mehreren Fahrten mit dem Boot alle Mahlzeiten und eine Trekking-Höhlentour kosteten 2500 Baht.
Ich verständigte mich per Email mit dem Anbieter um das Angebot nutzen zu können, weil es regulär ab 2 Personen stattfinden sollte und ich als allein Reisende dabei sein wollte.
Ich bekam per Email die Antwort, daß ich eine Gruppe bei einer Tour in 4 Tagen ergänzen könnte. Ich buchte, sagte zu und kündigte an, 2 Tage vorher bzw. 1 Nacht vorher anzureisen.

Die Reise beginnt
Der Transport von Koh Samui über die Fähre und die Weiterfahrt mit dem Minibus über Surrathani waren so gut organisiert, wie ich es bisher immer erleben durfte. Ein paar mal umsteigen und ein Aufkleber mit dem Ziel am T-Shirt inklusive.

Am Eingang zum Khao Sok Nationalpark
Hier wohnte ich für die nächsten Tage also in einem Holzhäuschen auf Stelzen für 300 Baht pro Nacht mit einer großen Terrasse.
Zum Schutz der Umwelt konnte man seine Wasserflaschen hier kostenlos immer wieder auffüllen. Nach dem Motto „Refill not Land fill“ wurde eine Initiative von Free & Easy Traveller in´s Leben gerufen, die sich die Reduzierung von Müll zur Aufgabe gemacht hat. Diesen Ansatz finde ich super und sehr wichtig.

Auf der Hauptstrasse gibt es ein paar kleinere Restaurants, Resorts und zwei „Minimärkte“. Es war wohltuend ruhig. Auf einem Spaziergang sah ich Hunde, die auf der Straße schliefen.
Es war so ruhig, daß man die Geräusche der Tiere gut hören konnte, so schlief ich immer mit offenen Fenstern.
Die Temperaturen stiegen stark an und wir hatten um die 40 Grad.
Am 2. Tag regnete es 5 Minuten lang. Die Thais hier erzählten, daß es schon wochenlang keinen Regen mehr gegeben hatte. Ausgetrocknete Wasserfälle hatte ich ja schon vor einigen Wochen gesehen und es war ganz allgemein  noch trockener geworden.
Trotzdem wurden die Gärten immer noch bewässert und die staubigen Straßen mit Wasser bespritzt. Es scheint also doch noch Wasserreserven zu geben.

Khao Sok Lake
Der See im Nationalpark war ca. 60 km von Eingang des Nationalparks entfernt, an dem ich mich befand.
Zum Beginn der Tour wurden wir also mit einem Minibus abgeholt. „Wir“, das sind 1 Amerikaner und 2 Amerikanerinnen, die als Englischlehrer in Thailand arbeiten und ich. Wir waren also eine sehr kleine Gruppe mit nur 4 Personen. Nach einigen kurzen Aufenthalten, bei denen der Fahrer Einkäufe für die Versorgung abholte oder weitere Passagiere ein- und aussteigen ließ, kamen wir nach ca. 1,5 Stunden am Pier an. Dort lösten wir ein Eintrittsticket für 300 Baht und stiegen dann auf ein Langboot mit Aussenboardmotor um. Wir fuhren durch die spektakuläre Landschaft und genossen die Kulisse eine ganze Stunde lang, bis wir bei den Bungalows ankamen und herzlich begrüßt wurden.
Die Anlage hatte einen großen Gemeinschaftsbereich, in dem gegessen wurde, einen kleineren Bereich mit Liege- und Relaxmöglichkeiten und die einzelnen Bungalows. Die Bungalows waren alle direkt nebeneinander in einer Entfernung von ca. 15 Meter zum Seeufer auf dem See schwimmend. Ich konnte fast direkt von der Haustür aus in den See springen. Bei um die 40 Grad perfekt! Das Wasser war herrlich kühl und erfrischend.

Listen to the Jungle!
Die Landschaft besteht aus vielen kleinen Inseln, die wild in den See geworfen erscheinen. Ein steil ansteigendes Ufer und dicht bewachsene Wälder haben sie meist gemeinsam. Hohe Berge und flachere Inselchen ergänzen das Bild.

Zum Sonnenuntergang fuhren wir das erste Mal mit dem Boot raus. Unser Guide Chicken in Englisch – Kai auf Thai, hatte ein großes Wissen über die Pflanzen und die Tiere. So manche mir unbekannte Tierstimme konnte er identifizieren. Den Motor stellte er immer wieder ab und sagte „Listen to the Jungle“.
Und so lauschten wir dem zwitschern, zirpen, unken, brüllen und ganz unbekannten Lauten. „There´s a lot of Gibbons – Listen“. Wieder lauschten wir. Die Sonne senkte sich langsam und die Landschaft wurde in ein gelbes, oranges rötliches lila mit unterschiedlichen Abstufungen getaucht, die der See reflektierte.
Wir fuhren immer wieder ein Stück, dann stellte der Guide den Motor aus und wir versuchten in den Bäumen oder am Boden etwas zu erkennen.

So hört sich ein ärgerlicher Affe an:

Adler!
„An Eagle!“ rief er aus und wir sahen, wie ein Adler direkt über uns hinwegflog. Ich hatte Glück und konnte ein Foto schießen. In hohen blätterlosen Bäumen sahen wir eine ganze Affenfamilie, die sich zwischen den Zweigen bewegte.
Wir waren so ungefähr eine Stunde unterwegs und fuhren im Sonnenuntergang zurück.

Nachttour als Zusatzgeschenk
Eine Gruppe Reisender saß am Abend noch an einem Tisch zusammen, als meine neuen amerikanischen Freunde Derek, Brandy und Ireen schon im Bett waren. Ihr Guide kam auf uns zu und meinte „Come to the boat!“ Einige standen auf um mitzufahren. Die Schweizer die mir gegenüber saßen meinten „And you?“. Tja, und ich? Ich gehörte zwar nicht zu dieser Gruppe, aber schloß mich dann trotzdem an.
Das Boot war sehr voll. Es waren bestimmt 25 Gäste. Viele waren aber schon in Ihrer Hütte verschwunden. Wir waren ja immer nur zu 4. unterwegs, so war das sehr ungewohnt für mich.
Die Dunkelheit hatte sich schon über den See gelegt, so daß vorne und hinten im Boot ein Thai stand, der mit einem Scheinwerfer, die kleinen Inseln absuchte, an deren Ufern wir entlang fuhren. Klar verstecken sich die Tiere in der Nacht, wenn sie Licht sehen, aber trotzdem entdeckten wir einiges.
Ich verlegte mich versuchsweise vom fotografieren auf das filmen und erwischte auch eine kleines Tier, das einem Mader ähnlich ist. Als ich es gerade gut im Bild hatte, leuchtete der Guide wonders hin, und deswegen endet es auch im dunklen. Vom wackligen Boot aus zu filmen stellte sich auch als sehr schwierig heraus.
Es faszinierte mich, wie der Guide die verschiedenen Tierstimmen imitieren konnte und dabei auch zwischen Stimmungen wie Brunft, Warnung oder Kommunikation unterschied.
Da er pantomimisch auch begabt war, bot er uns eine sehr heitere Darstellung. Wie der weibliche Langschwanzaffe beispielsweise das Männchen zurückruft, wenn es lange weg ist, werde ich mein Leben lang nicht vergessen, kann das selbst aber nicht so wiedergeben.

Diese Extrazugabe zum Ende dieses fantastischen Tages genoß ich sehr. Zurück bei unseren Bungalows endete der Tag. Ich öffnete alle Fenster, um dem Dschungel zu lauschen und schlief ein. Erstaunlicherweise sind im Laufe der Zeit Moskitos immer weniger ein Thema für mich geworden. Mein Organismus hat sich irgendwie angepaßt und ich werde viel weniger davon belästigt. Dafür bin ich ausgesprochen dankbar.

Am nächsten Morgen ging es um 6.30 gleich wieder raus auf den See. So konnten wir die zarten Farben der aufgehenden Sonne genießen.
Nach ca. 1 Stunde kamen wir zurück, frühstückten und machten uns dann auf den Weg zur Trekking- und Höhlentour. Davon erzähle ich Euch in der nächsten Geschichte.

Koh Samui – Freestyle Travelling….

Auf dem Weg nach Koh Samui
Für Koh Samui hatte ich mir schon eine Backpackerunterkunft über Booking.com ausgesucht aber noch nicht gebucht.

Direkt auf der Fähre von Koh Phangan nach Koh Samui war ein Taxiunternehmen unterwegs, das sehr günstige Tickets anbot. Zum Glück löste ich gleich hier für 100 Baht die Fahrt zur Unterkunft am Maenam Beach, weil es mit einem am Hafen gebuchten Taxi so ungefähr das vierfache gekostet hätte.
Am Pier erwartete uns ein komfortabler Minibus als Sammeltaxi. Wir fuhren ca. 25 Minuten, bis das Taxi das erste Mal hielt und mich an der Straße ausstiegen ließ. Der Fahrer zeigte nach rechts, wo die Unterkunft war und ich marschierte los. Nach ca. 5 Minuten war ich an der Rezeption angekommen. Auf einem Schild wurden unter anderem reisende Webdesigner aufgefordert sich zu melden.
Für mich als digitale Nomadin auf Zeit vielleicht optimal dachte ich mir während ich wartete.
Eine junge Frau kam und ich bat sie mir ein Zimmer, bzw. das Hostel zu zeigen. Sie führte mich umher und ich schaute mir das Mehrbettzimmer an. Es war ein komplett dunkler Raum mit 5 Betten, die alle ungenutzt waren. Im Raum schwebte ein penetranter Geruch, der mich spontan gleich wieder nach draußen gehen ließ. Hier konnte ich nicht bleiben. Der schöne Swimmingpool und das nette Ambiente nützten da alles nichts.

Freestyle Unterkunftsuche
Ich beschloß also mir eine neue Bleibe zu suchen, am besten gleich etwas, das noch ein bisschen näher am Meer ist.
Ich verließ das Hostel, überquerte die Straße und ging fast einen Kilometer bis ich am Strand ankam.
Inzwischen war es schon nach mittag und sehr heiß. Ich hatte mein komplettes Gepäck dabei. In diesem Moment war mein Schicksal wieder offen. Ein Gefühl von Freiheit erfüllte mich.
Ich kam an einigen Bungalowanlagen vorbei. Der Strand gefiel mir. Er war sehr ruhig und es wirkte alles sehr relaxt.
Ich sah mir einige Bungalows in unterschiedlichen Anlagen an. Sie waren zwar ganz nett, überstiegen jedoch mein geplantes Budget.
Das war auf Koh Samui jedoch nicht verwunderlich. Ich ging also immer weiter, bis mir der Schweiß so in die Augen lief, daß ich kaum noch etwas sehen konnte. An einem kleinen Strandstück ging eine Mauer bis an das Meer und davor waren große Steine. Mit dem gesamten Gepäck wollte ich dort nicht durch gehen, ging die Treppe die nach oben führte hinauf und stand in einem netten Restaurant.
Hier legte ich erst einmal meine Habseligkeiten ab und bestellte mir etwas zu trinken und Fried Rice Vegetable. Das lag preislich zwar etwas über den bekannten Preisen – für Koh Samui jedoch normal. Das Gericht schmeckte gut und eine ältere Dame, die vermutlich die Managerin war, fragte mich, ob ich ein Zimmer brauche. Ich bat sie mir zu zeigen, was sie hat.
Sie führte mich an einem Swimmingpool vorbei in einen Bungalow mit einer kleinen Holzterrasse, Fan und eigenem Badezimmer. „I give it to you for 500 Baht per Night“, meinte sie und ich sagte sofort zu, weil dies ein sehr schöner Ort war und ich für diesen Tag genug gegangen war. Das Angebot machte ich fix für 5 Tage und erfrischte mich dann erst einmal.
Wohntechnisch war ich nun also wieder ganz wunderbar versorgt. In meinem neuen Reich hatte ich brauchbares Internet und das sogar im Bungalow am Meer. Alles in allem sehr gut für Koh Samui! Wieder einmal ging es ganz „easy peasy“.

Koh Samui – Eveningmarket
In den nächsten Tagen war ich öfter mit Roland und Kerstin unterwegs. Die beiden verbrachten ein paar Tage mit schnorcheln und tauchen auf den Inseln und waren meine Nachbarn. Sie erzählten mir, daß an diesem Abend ein großer Markt in der Nähe ist, den ich mir natürlich auch anschaute. Wir hatten viel Spaß zusammen.

Entdeckungsreise auf Koh Samui
Im Vergleich mit Koh Tao und Koh Phangan ist Koh Samui die größte Insel. Was liegt also näher, als sich auch hier wieder ein Motorbike zu leihen und die Insel zu erkunden?
Koh Samui ist eine sehr luxuriöse Insel und das schlägt sich auf alle Preise nieder. Für Angebote die überall – auch in den günstigsten Hostels – kostenlos waren bezahlt man hier extra. Beispielsweise kostet der Safe pro Öffnung 20 Baht.
An der Straße habe ich schon Kokosnüsse für 80 Baht gesehen, und im Restaurant für 110 Baht. Der Preis liegt an anderen Orten sonst immer zwischen 20 Baht und 50 Baht. Für einen Aufenthalt in Koh Samui empfiehlt es sich also etwas mehr Budget einzuplanen.
Die legendären Strände wollte ich natürlich sehen. Koh Samui war auf dieser Reise nun schon die 4. Insel, die ich besuchte und ich erwartete mir nicht zu viel, da ich schon überall fantastische Strände gefunden hatte.

Der Chawengstrand stand auf meiner Liste ganz oben. Er ist kilometerlang und extrem touristisch. Auf dem Weg dorthin sah ich schon die Schilder von Mc Donalds und Burgerking, die dort rund um die Uhr offen haben.
Vorher fuhr ich jedoch noch durch „Fishermen´s Village“. Ein touristisch genauso erschlossener Ort mit alten Holzhäusern, Restaurants, Bar und Läden.

Big Buddha
Vom „Big Buddha“ hatte ich schon gehört. Das ist ein ca. 18 Meter hoher sitzender Buddha der über eine Treppe erreicht werden kann. Hier waren viele Touristen die mit Bussen ankamen und eine Menge Souvenirshops.
Viele der Touristen trabten hinter einem Guide her, der eine Tafel mit einer Bezeichnung oder Nummer hochhielt. Einer rief „Number 2 – here“, und ein anderer wedelte mit einem Schild auf dem „7“ stand. Offensichtlich war ich hier bei einer großen touristischen Attraktion gelandet.
Ich holte mir eine eiskalte Kokosnuss, setzte mich an den Straßenrand und beobachtete das Treiben. Ich fühlte mich frei und glücklich. Voll Dankbarkeit wurde mir wieder einmal bewußt, daß ich gehen kann, wohin ich will, bleiben kann wo und wie lange ich möchte und im Moment nicht von einem Zeitplan getrieben bin oder von den Vorstellungen anderer.  Ich bin das erste Mal für zwei Monate ganz allein auf Reisen und es fühlt sich sehr gut an. Früher war ich schon einmal in Kenia allein unterwegs oder in Bali – das waren jedoch jeweils maximal 3 Wochen. Während ich so vor mich hin sinierte, hatte ich das leckere Kokosnusswasser ausgetrunken. Ich kratzte mit einem Löffel das Fleisch heraus, aß es, bezahlte, schwang mich auf das Motorbike, das zum Glück diesmal ausnahmweise gleich ansprang und düste weiter.

Chaweng Beach – Das Meer spült mich einfach wieder an den Strand…
Dort wo der meiste Trubel und die Straße mit den meisten Läden ist, dort ist auch der Chaweng Beach.
Ich bog ganz willkürlich ab um ihn zu sehen. Er ist sehr breit und zieht sich kilometerlang. An einigen Stellen ballen sich die Besucher zusammen und eine Menge fliegender Händler versuchen ihre Waren an den Mann oder die Frau zu bekommen.
Auffallend war, daß das Meer hier hohe Wellen schlug und an diesem Tag sehr wild war. Ich war schon sehr erhitzt von der Fahrt und wollte trotzdem im Meer baden. Die Kraft der Wellen hatte ich jedoch gründlich unterschätzt. Die erste große Welle schmiß mich von den Füßen und spülte mich wieder an den Strand. Ich versuchte es noch einmal mit dem gleichen Ergebnis. O.k. dachte ich mir: „Als Erfrischung hat das jetzt gereicht“ und akzeptierte die Naturgewalt.

No married Zone? Was ist das?
Wie überall erfordert das Fahren mit dem Motorbike eine erhöhte Aufmerksamkeit. Die großen Straßen sind sehr gut und geteert. Kleinere Straßen haben jedoch manchmal große Löcher und ab und zu ist einfach eine Eisenplatte darüber gelegt um sie besser passierbar zu machen. Das ist in Koh Samui nicht anders, als auf den Nachbarinseln.

Auf dem weiteren Weg pausierte ich noch einmal bei einem ruhigeren Tempel, bei dem ich das erste Mal einen Friedhof wahr nahm.
Am Eingang war ein Schild aufgestellt, welches verschiedene Regeln anzeigte. Unter anderem handelte es sich im Tempel um eine „No married Zone“. Als Hochzeitsfotografin rätsle ich heute noch, warum ausgerechnet Brautpaare hier nicht eingelassen  werden.

Falls von Euch Lesern jemand eine Erklärung hat, warum es hier eine „No married Zone“ gibt wäre ich dankbar dafür,  wenn ihr mir in den Kommentaren dazu eine Nachricht hinterlassen würdet.

Auf Märkten habe ich hier auch öfter Bananenblüten gefunden – was macht man eigentlich damit? Vielleit habt ihr ja dazu auch eine Information?

 

Koh Phangan – Party, Tempel und Strände

Darkmoonparty am Strand von Ko Phangan
Koh-Phangan ist ja besonders für die Fullmoon-Partys bekannt. Das Hostel, in dem ich wohnte war voll mit jungen Leuten die tagsüber relaxt am Pool oder am Meer liegen und in der Nacht feiern.
Im letzten Artikel hatte ich geschrieben, daß es hier momentan keine Party gibt, aber da habe ich mich wohl getäuscht.

Wenn es gar keinen Mond gibt, dann kann man ja immer noch eine Darkmoonparty feiern!

Ahnungslos kam ich nach einem Ausflug vom Foodmarket in das Hostel und wurde gleich bei der Ankunft von einer fröhlichen Truppe Italiener abgefangen, die mir mitteilten, daß ich jetzt mit Ihnen auf eine Party gehe, und damit das einigermaßen aussieht, haben sie mir gleich noch mit fluoreszierender Farbe eine Blume auf die Stirn gemalt.
Da ich ja als bekennendes Blumenkind grundsätzlich nichts gegen Blumen habe, gab es keinen Grund, mich zu wehren.

Das wäre auch zwecklos gewesen und das Argument, daß ich in meinem Leben vielleicht nie mehr so etwas erlebe und nun gerade da bin, brachten mich dazu, mich wieder einmal in mein Schicksal zu ergeben.
Im Hintergrund organisierte jemand ein Taxi und die ganze Truppe setzte sich in Bewegung. Getränke wurden mitgenommen und als das Fahrzeug da war, stiegen alle ein und erstaunlicherweise hatten auch alle Platz. Ich bekam den Platz neben dem Fahrer und war so auch bestens aufgehoben.
Taxifahren in Thailand ist so eine mysteriöse Sache. Es gibt Preise, die so etwa immer wieder bezahlt werden und die man mal so als Richtwert nehmen kann. Also in etwa  3 km – 5 km – 100 Baht. Es gibt aber auch Preise für Unwissende und manchmal gibt es Spezialpreise, Sonderpreise oder Phantasiepreise.
Bevor wir uns nun tatsächlich in Bewegung setzten, war es die große Kunst mit dem Taxifahrer zwischen all den möglichen Preisen den richtigen zu finden.
So gingen die Verhandlungen zwischen 100 Baht pro Person über 50 Baht pro Person bis zu 600 Baht für alle, was sich in diesem Fall als der richtige Preis herausstellte. Es gab also jeder ein paar Scheine dazu und dann setzten wir uns in Bewegung.

Wir fuhren ca. 10 min. und kamen dann an einer Straße an, in der in einer langen Reihe viele Taxis standen. Das vermittelte uns den Eindruck, daß hier richtig was los ist.
Ein Stück weiter standen links und rechts Stände mit Souvenirs, Naschereien und Spezialitäten. Hier waren viel weniger Leute. Am Ticketschalter vorbei, an dem jeder 600 Baht Eintritt bezahlte, was in Thailand für einen Rucksackreisenden sehr viel Geld ist, kamen wir nun in den eigentlichen Partybereich direkt am Strand. Laut war sie die Musik – eine Mischung aus Techno und Elektro.
Leute tanzten und es war dunkel. Nur Fluoreszierendes Licht ließ die Bemalungen leuchten und es sah ganz witzig aus. Für eine weltberühmte Party waren aber gar nicht so viele Leute da. Die Getränke waren sehr teuer. Zwei Feuertänzerinnen zogen ihre Lichtspuren durch die Nacht. Ich setzte mich in den Sand und packte meine Kamera aus um ein paar Bilder zu machen.
Mein Gehirn und meine Ohren konnten die Ryhtmen nicht in meine Füße bringen. Ich plauderte so ein wenig mit Britta, die aus Spanien kam und trank ein Changbier.

Gegen 2 Uhr nachts verließen wir die Party und fuhren zurück in´s Hostel. Mein Plan wäre eigentlich gewesen bis zum Sonnenaufgang aufzubleiben, mir dann einen schönen Ort zu suchen und Fotos zu machen.
Die Müdigkeit war jedoch dann stärker und so startete mein Ausflug am nächsten Tag später.

Strände
Am Vormittag des nächsten Tages brach ich auf, um mir den nördlichen und südlichen Teil der Insel anzuschauen.
Es gab viele schöne Orte zu entdecken.
Der Küste entlang ging es weiter.
Ich bog einfach bei einem Schild „to the beach“ ab und wanderte ein wenig am Meer entlang, als ich das Woodhouse entdeckte.
Es ist ein Ort zum Relaxen und man kann sich in eine Hängematte legen oder auf eine der Liegen. Es gibt eine Speisekarte und wie so oft bestellte ich mir Pad Thai mit Gemüse.
Nach dem Essen chillte ich noch ein wenig, wanderte zurück zum Motorbike und fuhr weiter über die Hügel. Unter anderem kam ich am Sang Som Strand vorbei, an dem die Vollmondpartys stattfinden. Dafür war er relativ sauber, obwohl ich auch hier nicht barfuß laufen würde.

Ungewöhnliche Tempelanlage
Auf der Kuppe des Hügels sah ich einen Tempel, der mich an die Tempel in Bali erinnerte, die ja hinduistisch sind. Er war mit einem Zaun umgeben und erweckte den Eindruck, daß er renoviert wird, aber ich hörte keine Geräusche aus den Gebäuden.
An einer Stelle war der Zaun offen und ich durchschritt ihn. Es war niemand da – kein Arbeiter, niemand der sich in der Tempelanlage bewegte nur ich allein.
Überall waren üppige Figuren aus Stein und alles erinnerte mich an die hinduistische Kultur. Die Treppe, die nach oben führte lud mich ein, mir das Arsenal genauer anzuschauen. Ein großes Gebäude mit hohen Räumen und wieder üppig gestalteten Figuren war leer und abgeschloßen. Richtung Meer bot sich ein fantastischer Ausblick und ich entdeckte, daß die Tempelanlage ein wenig weiter unterhalb noch viel weiter ging.
Das Gebäude umschritt ich wieder bis zum Zaun und beschloß weiter zu fahren, weil es mir doch recht unheimlich erschien, daß hier kein Mensch war. Vielleicht weiß ja einer von Euch Lesern, was ich da entdeckt habe?

Goddess of mercy – chinesischer Tempel
Es gibt in Koh Phangan mehrere Wasserfälle die meisten sind jedoch jetzt in der trockenen Jahreszeit ausgetrocknet. Man hat mir erzählt, daß der Wasserfall im Nationalpark Koh Phangan noch am meisten Wasser haben soll, und ein Spaziergang im schattigen Wald in der Natur würde mir sicherlich Spaß machen. Ich suchte mir die Route heraus und machte mich auf den Weg.
Auf dem Weg dorthin sah ich ein Schild mit der Aufschrift: „Goddess of mercy“. Von weitem hatte ich schon einen goldenen Buddha gesehen. Tempel besuche ich sehr gerne, da sie meistens an ganz besonderen Orten gebaut sind, und eine stille, heitere Ausstrahlung haben.
Also setzte ich den Blinker und fuhr auf den Parkplatz. Für 40 Baht Eintritt kann man sich frei in der Anlage bewegen. Die vielen Treppen hochzusteigen lohnt sich für  den schönen Ausblick in jedem Fall.
Der Duft von Jasmin umschmeichelte meine Nase und ich folgte ihm zu einem Jasminbusch mit wunderbaren weißen Jasminblüten. Diesen Duft liebe ich, da könnte ich mich reinlegen! Eine Weile blieb ich da und genoß. Nachdem ich mich von diesem Duft doch wieder trennen konnte fuhr ich weiter.

Transadey – Koh Phangan National Park – Waterfall
Unweit vom Tempel liegt der Nationalpark mit dem Wasserfall. Ein Schild, das mit Plastikmüll umringt ist weist von der Straße aus darauf hin. Erst einmal durstig geworden habe ich mir am Kiosk eine Kokosnuss gegönnt. Affen, die mit einem Eisenhalsband an einer Kette gehalten werden und einen Aktionsradius von ca. 3 Meter haben, liefen hektisch hin und her und ich konnte spüren, wie sie die Haltung streßt.
Das habe ich schon öfter gesehen und es schmerzt mich jedesmal.

Im Nationalpark fehlte mir das Geräusch eines Wasserfalls und ich sah auch nur trockene Felsen auf dem Weg. Es rieselte nur ein kleines Rinnsal von oben nach unten. Offensichtlich war der Wasserfall auch hier fast ausgetrocknet. Ein Schmetterling gab mir zum Trost die Ehre, ihn ablichten zu dürfen. Bisher hatte ich mit Schmetterlingen auf der Reise noch nicht viel Glück. Die schönsten Farben habe ich schon gesehen, aber sie zeigten sich immer dann, wenn ich die Kamera gerade nicht schußklar hatte, setzten sich an Stellen, die man nicht gut sah oder flatterten weg, wenn ich sie fotografieren wollte.
Ich machte mich bald wieder auf den Weg.

Wat Chaluklum
Im dem kleinen Tempel in Caluklum – ganz im Norden der Insel besuchte ich die Anlage. Vor dem großen Buddha spielte ein Mönch mit dem Maler ein entspanntes Brettspiel und eine junge Frau schlief auf dem Sofa gegenüber. Ein solches Szenario kann ich mir in einer katholischen Kirche nicht vorstellen.
Der ganze Raum ist reich bemalt. Bei meinem Besuch war dort auch ein Gerüst aufgestellt, auf welches der Maler stieg, nachdem das Spiel beendet war und an der Decke arbeitete. Er hatte dort schon goldene Hintergründe gemalt und beschäftigte sich nun mit den Details.

Fantastischer Strand
An diesem Ort wollte ich auch unbedingt noch zum Meer. Im Hostel hatte mir ein Backpacker erzählt, daß es dort einen Strand mit wunderbar feinem Sand gibt, der auch sehr ruhig ist. Er hatte nicht zu viel versprochen! Bereit für eine Abkühlung legte ich meine Hose und T-Shirt in den Sand und ging in´s Meer. Grundsätzlich habe ich hier ja immer Badekleidung unter der Kleidung und bin allzeit bereit für ein Bad im Meer. Bevor ich weiter fuhr setzte ich mich auf die Schaukel und zelebrierte den Anblick.

Foodmarket Thong Sala
Auf dem Rückweg zum Hostel fuhr ich durch Thong Sala und holte mir an einem Stand Green Curry mit Tofu und Naturreis. Es war ausgesprochen lecker. Mir fielen hier schon auf der ganzen Reise immer wieder Stände auf, an denen Lose verkauft wurden und auch hier gab es wieder einige Händler. Glücksspiele scheinen hier sehr beliebt zu sein.
Zurück im Hostel plauderte ich noch ein wenig und ging dann relativ früh in´s Bett um meinen persönlichen Akku wieder für Abenteuer aller Art zu laden.
Für den nächsten Tag hatte ich das Ticket nach Koh Samui ja schon in der Tasche und richtete meinen Rucksack noch für eine schnelle Abreise her.
Zum Abschied aus Koh Phangan habe ich sehr unterschiedliche Gedanken.
Ich habe so fantastische Strände und Orte gefunden, daß ich die Insel als Reiseziel unbedingt empfehlen kann. Andererseits war ich bisher aber auch noch an keinem Ort, der mir bewußt machte, wie extrem Plastik, Glas und Müll die Umwelt belasten.

 

 

Koh Phangan – Malerische Strände und Buchten

Schnäppchenunterkunft
Koh Phangan ist als Partyinsel bekannt. Die Fullmoon-, Halfmoon- oder Darkmoonpartys locken Heerscharen von hauptsächlich jungen Leuten an. Angeblich sind dann die Hotels, Hostels, Bungalows und Gästehäuser bestens gebucht.
Gewißermaßen war mein Timing für einen Besuch auf der Insel perfekt. Partys sind aktuell dünn gesät und deshalb sind die Strände sehr ruhig.
Es ist richtig idyllisch hier. Online hatte ich mir ein Hostel ausgesucht, in dem es außer dem Dormitory auch noch einen Schwimmingpool, Hängematten und verschiedene Sitzinseln gibt. Eine Bar, ein Gymnastikraum und ein Billardtisch sind vorhanden.
Das ist der ideale Arbeitsplatz und natürlich auch ein Platz um es sich gut gehen zu lassen. In dem ganzen Arsenal ist an jeder Ecke eine gute WI-FI-Verbindung vorhanden. Am unglaublichsten ist der Preis. Mit der Aktion – Stay 5 Nights – Pay 3 zahle ich nun für 5 Nächte 540 Baht insgesamt. Zum Meer sind es ca. 5 Minuten zu Fuß.
Es sind hauptsächlich junge Leute hier, die wie ich mit Rucksack unterwegs sind. Einige von Ihnen sind sehr lange unterwegs und bereisen auch die umliegenden Länder wie Vietnam, Kambodscha oder Myanmar.

Thong Sala – Wanderung
Gestern habe ich eine kleine Wanderung nach Thong Sala unternommen. Das ist das nächste Hafenstädtchen.
Auf dem Weg dorthin habe ich einige Strände entdeckt.
Stellenweise sind diese in dieser Richtung sehr schmal. Den ganzen Weg kann man nicht am Stück am Strand zurücklegen, weil manche Ressorts Mauern bis zum Meer gebaut haben, und man die Felsen davor nur sehr mühsam überwinden kann.
Eine weitere Problematik sind die Glasscherben und der Müll. Hier sieht man deutlich die Spuren der vielen Partys.
Normalerweise laufe ich am Strand immer barfuß entlang. Hier wagte ich es jedoch nicht, da es manchmal auch weiße, schlecht sichtbare Scherben sind, die im Weg liegen.
Im Hostel habe ich einen Backpacker getroffen, der sich böse am Fußballen geschnitten hat.

Foodmarket
Am Pier gibt es einen Foodmarket. Dort finden sich auch Stände mit rein veganen oder vegetarischen Gerichten. Konventionelle Grillstände oder Süßigkeiten und Smoothies alles Art machen die Wahl der Mahlzeit zur Qual. Durch die Hitze wanderte ich den Weg zum Hostel zurück und verschwand gleich in der Hängematte. Ca. 8 km bei der Hitze zu wandern ist doch gar nicht schlecht, oder?

Gitarrenkonzert zum Sonnenuntergang
Auf dem Sofa gegenüber meiner Hängematte nahm ein Brasilianer Platz, der sich als Gibran Daoud vorstellte. Er entlockte seiner Gitarre wunderbare sentimentale und beschwingte Klänge. Die spanischen Texte übersetzte er uns freundlicherweise sogar noch in Englisch, so konnten wir seinen Liedern inhaltlich folgen. Ich hatte die Ehre mit 5 anderen Backpackern ein abendliches Privatkonzert zu genießen.

Strände, Strände, Strände !
Heute habe ich eine Wanderung in die südliche Richtung unternommen. Wie ich es liebe – immer am Strand entlang. In dieser Richtung liegen wunderschöne Strände. Sie sehen so aus, wie man sich das paradiesische Thailand vorstellt.
Obwohl es auch hier eine ganze Menge Müll, Plastik und Flaschen gibt, sind die nun fast menschenleeren und vor allem stillen Strände eine Oase der Ruhe.
Auf meinem Weg haben mich immer wieder freundliche, freilaufende Hunde begleitet. Es gibt viele Hunde hier. Ich habe jedoch noch nie gesehen, daß jemand einen Hund an der Leine führen würde.
Ich warne Euch, die Ansicht der Bilder kann zu unkontrollierter Reiselust und schlimmen Fernweh führen, was eigentlich auch nicht so schlimm ist, denn was gibt es schöneres als Reisen?

 

Koh Tao – Feuertänzer und ein Schnorchelausflug

Feuertänzer !
Für die Abende in Koh Tao habe ich für mich das ultimative Vergnügen entdeckt. Jeden Abend gibt es Feuertänzer die mit Feuerfackeln Muster in die dunkle Nacht malen.
Das ist eine tolle fotografische Herausforderung! Die Canon G12 begleitet mich auf Reisen. Mit dieser Kamera, die für ihre Leistung eine sehr kompakte Größe hat, ist es möglich auch umfassende manuelle Einstellungen zu tätigen. Ich wollte die sich bewegenden Tänzer zum einen fast scharf haben – das bedeutet bei Dunkelheit zu blitzen. Zum zweiten sollte die Bewegung auch mit einer Langzeitbelichtung als Bewegung dargestellt werden. Die sich bewegenden Fackeln sollten also „verwischt“ sein. Eine Belichtungszeit von fast einer Sekunde erfordert eigentlich ein Stativ. Da ich nur mit Handgepäck reise, ersetze ich das für gewöhnlich mit Gegenständen, die ungefähr die richtige Höhe haben. In diesem Fall war das mein Tagesrucksack im Sand des Strandes. Damit ich beim Auslösen nicht verwackle, wurde der Selbstauslöser mit einer Vorlaufzeit von 2 Sekunden aktiviert.
Bei diesem Experiment entstanden ein paar sehr schöne Bilder, die ich Euch nicht vorenthalten will. Die Show dauert jeweils bestimmt 2 Stunden, so hatte ich genügend Zeit mich dem „Fotorausch“ hinzugeben.

Warum es keine Unterwasserfotos gibt.
Koh Tao ist das Mekka für Taucher. Angeblich kann man hier weltweit die günstigsten Tauchscheine machen. Die Insel gehört zu den wichtigsten Tauchgebieten unter Tauchsportlern. So ist die ganze Insel darauf ausgerichtet und bietet auch weniger ambitionierten Wasserratten wie mir, die sich mit dem Schnorcheln zufrieden geben eine Menge Auswahl an Angeboten.
Ich schnorchle leidenschaftlich gerne und habe mich deshalb einer Tour rund um die Insel mit 3 Stops zum Schnorcheln angeschlossen.
Natürlich wäre es schön auch Unterwasserfotos zu haben, dachte ich mir und blieb deswegen bei einem Tauchshop hängen, der im Schaufenster den Verleih von Unterwasserdigitalkameras anpries. Sich einen Tag lang eine Kamera auszuleihen reizte mich. Im Shop traf ich auf einen jungen Mann der für eine kleine Nikonunterwasserkamera 1000 Baht am Tag veranschlagte. Es war ein sehr netter junger Mann und wir einigten uns im Laufe der Verhandlungen auf 500 Baht, wenn ich die Kamera nur 10 Stunden habe.
Ich ging also am Morgen der Schnorcheltour in den Laden, wir setzten die Speicherkarte ein und dann steckte er die Kamera in einen Unterwasserbeutel und meinte, daß nur in dem Beutel fotografiert werden darf, da das Speicherkartenfach nicht ganz dicht ist. Der Deal kam leider nun nicht zu stande, weil die Testfotos nicht scharf waren und ich dann doch auf die Aktion verzichtete.

Schnorcheltour zum Riff
Die Zeit für die Abholung vom Hostel war ohnehin gekommen. Pünktlich war ich zurück und stieg wieder in einen lustigen Hillux ein. Wieder war es ein Fahrzeug dessen Transportfläche um ein paar Holzsitzbänke ergänzt wurde – Personenbeförderungsfahrzeug fertig. Zu acht kamen wir am Pier an und warteten noch eine geraume Zeit bis auch alle anderen da waren, die mit anderen „Taxis“ eingesammelt wurden.
Wir bekamen eine Leihtaucherbrille mit Schnorchel und legten den heiligen Eid ab, sehr gut darauf aufzupassen, da wir ansonsten bei Verlust einen Betrag von 2000 Baht zahlen müßten.
Im Pier sind immer mehrere Boote nebeneinander angelegt. Wenn Passagiere auf das letzte Boot in der Reihe wollen, dann müssen sie irgendwie durch alle anderen Boote durchgehen und auf das nächste Boot klettern bis sie am Ziel sind.
Das war zum Auftakt am Morgen eine Geschicklichkeitsübung die alle mit Bravour bestanden.
Wir schipperten ca. 20 min. an der Küste entlang und stoppten dann vor dem „Buddha-Rock“. Das ist eine Felsenformation die aussieht, wie ein sitzender Mann. An dessen Fuß war ein wunderschönes Riff mit bunten Korallen und Fischen. Ich sah einen Papageifisch und eine große Menge anderer bunter Fische, die mir namentlich nicht bekannt sind. Es war sehr aufregend schnorchelnd über die Unterwasserwelten zu gleiten. Die Zeit verging im Flug.
Langsam sammelten wir uns alle wieder auf dem Boot und steuerten dann auf die „Mango Bay“ zu, vor der auch wieder ein schönes Riff zum Schnorcheln lag. Ähnlich üppig wie beim „Buddha-Rock“ war auch hier die Unterwasserwelt und ich konnte gar nicht genug von dem Anblick bekommen. Es war ein sehr heißer Tag und das Meer bot eine kühle Erfrischung.
Während wir uns im Wasser vergnügten bereitete die Crew auf dem Boot ein kleines Büfett zu, das ein Cateringservice vorbei gebracht hatte. Reis und 2 Fleischgerichte zur Wahl oder 1 vegetarisches Gericht wurden angeboten.
Danach steuerten wir die kleine Insel Nangyuan an, die unser letztes Ziel war. Hier gab es bei weitem nicht soviel unter Wasser zu sehen, aber die Insel selbst war hier die Attraktion. Weiße Strände, klares Wasser, idyllische Hügel- und Bergformationen machen die Einzigartigkeit der Insel aus.

Neue Pläne
Zurück im Hostel und dankbar, daß ich jetzt auch endlich geschnorchelt bin, beschloß ich Koh Tao hinter mir zu lassen und mich eine Insel weiter auf Koh Phangan eine Weile nieder zu lassen.