Two more Nights in Bangkog…

Die Verhandlungen mit Mimi der Vermieterin dieses schönen Gästehauses laufen – ich möchte hier gerne noch ein bisschen verweilen, sie gibt mir „Two more Nights in Bangkog“.
Vor Antritt der Reise habe ich überlegt gar nicht erst in Bangkog zu bleiben, sondern gleich weiter in den Norden zu reisen. Ich freue mich, daß ich Bangkog eine 2. Chance gegeben. Es diesmal total frei zu erleben und nicht an den diktierten Plan einer organisierten Reisegruppe gebunden zu sein fühlt sich sehr gut an. Der Rhytmus meines Körpers hat sich noch nicht auf die 5 Stunden Zeitverschiebung eingestellt und aufzustehen und zu schlafen wie es mein Körper braucht ist entspannter, als einem fest organisiertem Zeitplan folgen zu müssen. Ich bin sehr ausgeglichen und glücklich. Bestimmt habe ich diesmal weniger der Touristenattraktionen gesehen, aber dafür mehr persönlich erlebt.
Gestern habe ich auf einem Spaziergang hier in der Umgebung der Khaosan Road den großen Wat entdeckt. Harmonische Gesänge und Musik zogen mich an, und an Blütenkettenverkäufern ging ich auf den Tempel zu.
Meine Schuhe stellte ich neben all die anderen und ging barfuß in den Saal des großen Tempel.
Zwei überwältigend große Buddhas, die eingesäumt von anbetenden Figuren gesäumt waren füllten den Raum mit Andacht und Stille.
Ich setzte mich ganz nach hinten, hörte zu und genoß die wunderbar friedliche Atmosphäre.
Ein paar junge Japanerinnen veranstalteten ein kleines Fotoshooting und setzten sich in betender Haltung einmal links und einmal rechtsrum in Pose. Sie achteten darauf trotzdem am Boden zu bleiben und robbten vor den großen Buddhas hin und her. Ich stellte mir vor, wie der Buddha über unsere menschlichen Eitelkeiten lacht.
Nach einer geraumen Zeit verließ ich die friedliche Atmosphäre und ging hinaus. Der Tempel konnte rundrum umwandert werden. Überall waren Figuren und kleine, meditative Nischen.
Auch ich suchte mir einen Platz und schrieb.
Zurück auf der lauten Straße blieb dieses Gefühl der inneren Ausgeglichenheit und ich begann das Stille Lächeln der Thais zu verstehen.
Heute werde ich mich auf die Weiterreise vorbereiten – morgen geht es mit einem Bus mit 35 weiteren Personen nach Chiang Mai. Das kann ja lustig werden….

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