Sunday Market – Thank you for the Fish!

Zeitverschiebung

Es ist mir immer noch nicht gelungen, zu normalen Zeiten wach zu sein oder zu schlafen,  Nach der 12-stündigen nächtlichen Busfahrt von Bangkog nach Chiang Mai war ich so müde, daß ich bis 17.00 Uhr nachmittags geschlafen habe. Das würde jetzt zur deutschen Zeit gerechnet 12.00 Uhr mittags entsprechen.

Perfekt für den Sundaymarket

Was bleibt mir also anderes übrig, als mich gleich wieder in das bunte Gewimmel zu werfen?  Ich wohne hier in der Nähe der Iron Bridge, das ist ca. 10 Minuten vom Nightmarket entfernt, der täglich ist.  Der Sundaymarket ist noch ein kleines Stückchen dahinter. Ich bin also losmaschiert, als ich plötzlich neben mir eine Stimme hörte. „Hi, you´re alone?“. Neben mir sah ich eine sympatische Frau mit lustigen Zöpfen. Sie erzählte mir, daß sie auch alleine unterwegs ist, und wir beschlossen gemeinsam zum Sundaymarket zu gehen.
Meine Begleiterin stellte sich als Sandi vor. Sie ist in Chicago zu Hause und hat schon viele Reisen gemacht, die sie auch nach Europa führten, aber nicht nach Deutschland.

Wir kamen am Sundaymarket an. Weil es noch sehr warm war, und wir schnell zum Markt wollten, habe ich mir beim Seven Eleven eine Flasche Elepantbeer mitgenommen, die ich auf dem Weg trank. Am Eingang des Marktes sprach mich eine Frau an. „No Beer, on the Street – Cost 2000 Baht.“
Oh – das hatte ich nicht gewußt.

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Unterschiedlichste Gerüche stiegen in meine Nase. und nachdem mir Sandi erzählt hatte, was für einen fantastischen Fisch sie neulich in einer Garküche gegessen hatte, standen wir auch schon vor einem Stand mit Meeresfrüchten und Fischen.

Für 200 Baht kauften wir uns einen Riesenfisch und Sandi stürzte sich noch einmal in die Menge um etwas Gemüse zu finden, was sich als sehr schwierig erwies.
Die Sitzgelegenheit waren von der Höhe her, wie die Sitzbänke der ersten Schulklasse und so kauerten wir uns zu den anderen Thais. Es stand eine große Schüssel Chinakohl am Tisch, die unsere Tischnachbarn mit uns teilten. Es ergab sich nun doch noch, daß uns eine Gemüsesuppe gereicht wurde, die wir als Beilage verzehrten.

Boah – war der Fisch lecker!
Solltet ihr jemals nach Thailand kommen, kann ich Euch nur raten, all die Ratschläge in den Wind zu schlagen, die Euch vom Genuß des leckeren Essens in Garküchen abhalten könnten. Da ist es wirklich besser, sich auf sein Gefühl zu verlassen und vor allem auch dort zu speisen, wo die Einheimischen auch essen.

Neuer Hut gefällig?

Den gleichen Weg zurück zur Brücke und dann noch eine Schlaufe zwischen die riesige Auswahl an Klangschalen, Leuchtblumen, Buddhas, Tücher, geschnitzte Elefanten und Hüte. Was meint ihr brauche ich einen neuen Hut? Ich habe mich noch nicht dafür entschieden. Ich bin ja total minimalistisch unterwegs bin, muß ich kompromisslos alles selbst tragen – ich ringe also noch mit mir :-).

Best wishes and have a nice Day!

 

 

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