Good bye Koh Lanta – Hello Koh Tao!

Goodbye Koh Lanta!
Meine geliebte Insel Koh Lanta habe ich nach 17 Tagen verlassen. Nach so langer Zeit bin ich schon sehr heimisch geworden. Im Laufe der Zeit habe ich viele schöne Orte gefunden. Wo es das beste und günstigste Phat Thai gibt, oder wo man am besten chillen oder arbeiten kann, weiß man nach so langer Zeit und so fiel mir der Abschied auch schwer.
Es war eine lustige Zeit in der Unterkunft und ich habe Menschen aus den verschiedensten Ländern kennen gelernt.
Von den Sonnenuntergängen will ich gar nicht reden, die waren fantastisch!
Die Thaifamilie, die die Unterkunft betreibt und ein kleines Restaurant angegliedert hat, wird mir fehlen.
Da ich ja kein Thai spreche, haben wir uns in Englisch und mit Gesten verständigt, was auch einwandfrei funktioniert hat, wenn es auch keine tieferen Gespräche waren.
Wenn das Fernweh ruft…
So dachte ich mir trotz aller genialen Umstände sollte ich vielleicht doch meinen Standort wechseln, da ich mir doch ein bißchen die Welt anschauen wollte…
Ausflüge in die Unterwasserwelt gehen mir in meiner Sammlung der Abenteuer eigentlich noch ab. Deshalb hätte mich ein Ausflug nach Koh Phi Phi gereizt. In der Rockbeachbar in Koh Lanta traf ich Frank und Claudia. Sie hatten einen Schnorchelausflug nach Koh Phi Phi gebucht. Das hörte sich alles sehr schrecklich an. Die beiden erzählten mir, daß sie mit einem Boot mit 50 weiteren Touristen unterwegs waren, die vor der Insel in das Wasser sprangen und der Strand kaum zu sehen war, weil dort weitere 50 Boote mit Schnorcheltouristen lagen. Nach diesem Gespräch verwarf ich also dieses Ausflugsziel.
Warum nicht weiter weg? Eigentlich könnte ich doch Thailand einmal quer durchfahren und mich dann ein bisschen auf Koh Tao, Koh Phangan und Koh Samui rumtreiben? Zeit hätte ich noch genügend und wer weiß welche Abenteuer auf mich warten.
In dem kleinen Reisebüro an dem ich jeden Tag vorbeikam habe ich mir also für 800 Baht ein Ticket nach Koh Tao geholt mit Start am nächsten Tag und 12 Stunden Reisezeit.
Die Reise beginnt
Eine interesannte Erfahrung die ich hier in Thailand gemacht habe ist: Egal wie chaotisch es auch momentan ausschaut – der Transport in Thailand funktioniert immer.
Mit einem Hillux in den ein paar Bretter als Sitzbank gezimmert waren, fuhren wir nach Saladan an den Hafen und setzten von dort aus nach Krabi über. Die Überfahrt dauerte ca. 2,5 Stunden und ich verschlief einen Großteil davon, weil ich in der vorherigen Nacht nicht gut geschlafen hatte. Es waren Mücken im Zimmer, die mich wach hielten.
Ich hatte einen Umschlag mit einem  Ticket nach Koh Tao. Nach ca. 1 Stunde Wartezeit am vereinbarten Treffpunkt kam eine Frau mit einem Klemmbrett unterm Arm auf mich zu und tauschte mein Ticket gegen einen runden Aufkleber, auf dem mit Rosa Schrift „Koh Tao“ stand und den ich mir auf das T-Shirt klebte.
Weitere Schiffe kamen an und ein paar Leute stießen zu uns und bekamen für Koh Phangan einen orangen und für Koh Samui einen blauen Aufkleber.
Wir wurden in einen Minibus geladen und an einen zentralen Ort des Reiseunternehmens gebracht. In dieser Art „Zentrum“ liefen viele Leute hin und her. Alle trugen – je nach Ziel – verschiedenfarbige Aufkleber, die ihre T-Shirts zierten, denn es gab die unterschiedlichsten Ziele. Mit etwas Glück hatte ich in einer Reihe mit Plastikstühlen ein Plätzchen gefunden. Das erleichterte das Warten etwas.
Nach einer geraumen Zeit kam ein großer, moderner Bus in den wir einstiegen. Wir fuhren ca. 5 Stunden quer durch Thailands wilde Natur und Plantagen.
Ich bin nun seit 4 Wochen in Thailand und es hat das erste Mal geregnet!
Ungefähr 4 Stunden waren wir mit dem Schnellboot unterwegs und da es auch sehr windig war, hatten wir eine sehr ruppige Überfahrt. Da ich glücklicherweise noch nie seekrank geworden bin, habe ich kein Problem damit. Hinter mir saß jedoch eine junge Frau, die seekrank wurde und sich kontinuierlich übergeben mußte.
Der erste Stop war auf Koh Samui, und da die Crew beim einsteigen, die Reisenden und das Gepäck so logisch organisiert hatte ging die Reise erstaunlich schnell weiter. In Koh Phangan war es genauso.
Endlich! Ankunft in Koh Tao
Als wir endlich in Koh Tao ankamen war es bereits dunkel.
Eine Horde Taxifahrer stürzte sich auf uns und wollten uns fahren. Ich hatte kein Zimmer gebucht und nur eine vage Idee an welchen Strand ich wollte. Ein Taxifahrer wollte mich für 300 Baht dorthin bringen. Mir war aber aufgrund meiner bisherigen Erfahrung klar, daß das zuviel war und ich beschloß mir hier am Pier spontan eine Bleibe zu suchen und am nächsten Tag weiter zu schauen.
Die ersten beiden Hostels, die ich anfragte waren voll aber beim 3. hatte ich Glück.
Es war ein sauberer Raum, in dem außer mir nur noch eine Frau aus Tschechien war. Sie war schon über ein Jahr unterwegs und wollte als nächstes nach Hongkong.
Es gab keine Mücken im Zimmer und nachdem ich mir noch eine Mahlzeit in einem lokalen Restaurant gönnte schlief ich schnell und fest ein.
Gleich am nächsten Morgen lud ich mir die aktuelle Karte zur Orientierung auf mein Smartphone. CityMap2go ist meine absolute Empfehlung.
Ich wollte am Sairee Beach wohnen und fuhr für 200 Baht zum Strand. Dort suchte ich mir ein Hostel und nun werde ich mir als nächstes einen schönen Schnorchelausflug suchen. Es gibt hier in Koh Tao auch weltweit die günstigsten Tauchschulen.
Hier werde ich noch etwas recherchieren, ob es da für mich nicht auch noch einen Ausflug in die Tiefe des Meeres geben wird.
Was ich bisher von Koh Tao gesehen habe gefällt mir sehr – Sandstrände und Nischenbuchten umringt von Felsen. Traumhaft schöne Bungalowanlagen und Strandbars.
Ich werde Euch weiter berichten!

2 Gedanken zu „Good bye Koh Lanta – Hello Koh Tao!“

  1. hey mony, schön deine reise per blog zu verfolgen. erinnert mich daran, dass das leben nicht nur aus arbeit bestehen kann, sondern auch aus sonne, sand und meer -:) Fall du mal einen etwas ruhigeren platz suchst, fahr nach Chalok Ban Kao im süden der insel. einfach „geradeaus“ bis Chalok, wenn du am seven eleven bist kannst du von dort quer durch zum strand und dann links. oder noch 500 meter an der strasse längs und dann rechts zu strand. mitte links in der bucht findest du einen grossen baum mit einer schaukel. dort ist ein nettes restaurant in dem es auch kokosnüsse gibt -leeecckker – Man kann dort den ganzen tag abhängen und das leben geniessen!!! der strand ist fast leer, wahrscheinlich weil alle beim tauchen sind -:) apropos tauchen, die entscheidende frage ist immer wo die nächste dekompressionskammer ist … meiner meinung nach ist schnorcheln – fast – genauso gut. Ich wünsche dir noch viel spass und eine gute zeit. liebe grüsse Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang, schön von Dir zu hören! Wie immer einen passenden und brauchbaren Tip auf Lager – so kenne ich Dich! :-). Ich war heute unterwegs mit dem „Motorbike“. Hört sich so dramatisch an, es handelt sich aber trotzdem nur um einen Scooter ohne Gangschaltung. Da war ich auch ganz im Süden und habe die Freedombucht entdeckt. Die ist da gleich um die Ecke. Oh, ist die schön! Kein Straßenlärm – nur Meeresrauschen und Vogelgezwitscher. Wunderbares Wasser und die kleinen Bungalows die so dazwischen reingewürfelt ausschauen, sind wunderschön. Schnorcheln steht ganz oben auf meiner Liste der zunkünftigen Aktivitäten – das war ja damals in Gilli Trawangan schon fast das schönste Erlebnis auf der ganzen Reise :-). Aber ich glaube, ich fahre da nochmal hin, weil Deine Tips einfach doch immer die besten sind. Ich wünsche Euch auch eine fantastische Zeit, wo immer ihr auch seid, und was immer ihr auch tut. viele liebe Grüße Mony

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