DNX Berlin

Seit gestern bin ich in Berlin. Die digitale Nomadenkonferenz hat mich interessiert, seit ich das erste Mal davon gehört habe. Was ist das ein digitaler Nomade? Jemand der an jedem Ort arbeiten kann, der eine vernünftige Internetverbindung oder zumindest Strom hat. Das Bedürfnis habe ich auch. Den ganzen Tag habe ich heute schon im Betahaus in Berlin verbracht – einige inspirierende Gespräche geführt und ein Logo entworfen, das ich sicherlich irgendwann einmal brauchen kann. In kürze ist hier ein „Superhelden-Coaching“ geplant nach dem Motto  – Wo sind meine Stärken? Wie kann ich unterwegs mit einem Fähigkeiten Geld verdienen? Tja, Freiheit bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen. Das ist klar. Vor allem für die persönlichen Entscheidungen. Im Landeanflug auf Berlin habe ich gestern einen kurzen Videofilm gedreht, der auf Facebook geteilt sehr gut angekommen ist. Ich suche hier vor allem eine Möglichkeit mit anderen – vielleicht in virtuellen Teams – zusammen zu arbeiten. Vor einigen Jahren hat das schon einmal sehr gut funktionert. Danach kamen ein paar Jahre in denen ich exklusiv für einen Verlag gearbeitet habe und in dieser Zeit ruhten die digitalen Projekte und die virtuellen Teams. Das sollte doch jetzt wieder anzukurbeln sein. Am Anfang war das Wort….

Eine Konferenz der Online-Worker?

Der Flug nach Berlin zur DNX sind gebucht. Es geht also los. Letztmalig wird heute im Atelier die Heizung und der Wasserverbrauch abgelesen – den Schlüssel hat die Vermieterin  und ich kann mich so also auf die Reise begeben. Die fest gemieteten Geschäftsräume werden bald übergeben, und so bin ich schon einmal nicht mehr an Öffnungszeiten gebunden.

Ich bin voller Vorfreude und erwarte mir auf der Konferenz der digitalen Nodamen interessante Begegnungen und den ein oder anderen Impuls für das zukünftige Leben.

Ich glaube wenn man seinem Gefühl und seinem Herzen folgt und das tut, was man gerne tut, wird man in die richtige Richtung geführt. Sicherheit kann man sowieso nur in sich selber finden. Was kann ich schon verlieren? Ich habe keine Eltern mehr und keine Kinder. Einige liebe Freunde würden mich sicher auch virtuell begleiten und einen Teil meiner Arbeit kann ich auch heute schon unabhängig vom Ort erledigen. Meine Ausbildung zur IT-Managerin Neue Medien und Teletutorin war auch schon vollständig satellitengestützt und unabhängig von einem Klassenzimmer – virtueller Klassenraum ist für mich schon Vergangenheit und vielleicht auch wieder Zukunft. Es sind noch viele Fragen offen – Was könnte ich weiter geben? Welche Technik ist nun für mich die richtige? Wie flexibel kann ich meine Projekte halten? Wo kommen die Teilnehmer her? Wie erreiche ich sie? Gibt es ähnliche Interessen bei anderen Menschen?  Oder soll ich meinen Schwerpunkt gleich auf die Gestaltung und Realisierung von Internetprojekten legen? Es gibt so viele Ideen und ich möchte mich ungern verzetteln. Es wird sich zeigen, wer mir auf meinem Weg begegnet und was daraus wird. Ich bleibe erst einmal offen.